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13. 11. 2018
kriehn.net GmbH - Die zehn Stromspargebote
Zehn Gebote für Stromsparer PDF Drucken E-Mail

Green IT made by FSC 

Nichts belastet unser Klima so sehr wie der CO2-Ausstoß der Energieerzeuger. Wir haben zehn Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie als IT-Nutzer durch Stromsparen zum Klimaschützer werden können.

1. Augen auf beim Neukauf!

So manches vermeintliches Schnäppchen hat sich durch seine langfristigen Mehrkosten als Fehlinvestition erwiesen. Vorausschauende Kalkulation ist gefragt, insbesondere im Blick auf den Stromverbrauch neuer Desktop-Systeme. Die neuesten Modelle mit AMD- oder Intel-Prozessoren verbrauchen im Vergleich zu älteren Standard-Systemen deutlich weniger Energie.

2. Kein Blatt vorm Mund!

Technische Datenblätter sind eine oft unterschätzte Entscheidungshilfe bei Neuanschaffungen. Achten Sie auf die Verbrauchswerte in Betrieb und Bereitschaft, wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren IT-Fachhändler oder recherchieren sie entsprechende Daten online. Vergleichen lohnt sich!

3. Nie wieder in die Röhre gucken!

Bildschirme mit CRT-Röhrentechnologie sind nicht nur weniger komfortabel und strahlungsintensiver. Ihr Stromverbrauch ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Der Umstieg auf TFT-Flachbildschirme bringt bis zu 70 Prozent Stromersparnis, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch den derzeit etwas höheren Anschaffungspreis in wenigen Monaten amortisiert.

4. Machen Sie aus Ihrem BIOS ein Bio-BIOS!

Prüfen Sie in Ihrem BIOS-Setup die Energiesparoptionen. Der Bereich „Power Management Setup / Konfiguration“ hält im BIOS-Setup Ihrer Rechner diverse Optionen zum Stromsparen parat. Diese Optionen helfen, die Leistungsaufnahme eines Systems zu verringern.

5. Die richtige Einstellung – auch unter Windows!

Immer noch ist die Meinung weit verbreitet, dass die Stromsparprofile unter Windows sich für den Anwender nachteilig auswirken. Ein Irrtum! Nutzen Sie in Ihrer Energieverwaltung unter „Eigenschaften von Anzeige“ das Profil aus, das zu Ihren Anforderungen passt. Fujitsu liefert alle Business PC im voreingestellten Energiesparmodus aus, sofern die Prozessortechnologie die Funktion unterstützt. Der Bildschirm wird nach zehn Minuten und die Festplatte nach 15 Minuten abgeschaltet. Nach 20 Minuten wechselt das System in den Stand-by-Modus. Durch konsequente Nutzung dieser Funktionen reduziert sich der Verbrauch um ca. 15 bis 20 Prozent.

6. Auszeit für den Standby-Modus!

Wie bei allen Elektronikartikeln gehört der Standby-Modus auch im IT-Bereich zu den größten Stromschluckern, die nicht nur den Geldbeutel und die Umwelt durch einen höheren Stromverbrauch belasten, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Komponenten verkürzt. Versetzen Sie also Ihr System nur bei Arbeitspausen in den Standby-Modus. Wenn Sie nicht mehr arbeiten, fahren Sie den Rechner komplett herunter.

7. Heißer Tipp: Kaltgerätestecker und schaltbare Steckdosen!

Haben Sie schon mal beim Herunterfahren des Desktops vergessen, auch den Monitor separat abzuschalten? Um hier entgegenzuwirken kann der Monitor einfach an die Kaltgerätesteckdose des PC-Netzteils angeschlossen werden. So wird der Monitor über das Netzteil des Rechners versorgt, wodurch er sich bei Herunterfahren des Systems auch automatisch abschaltet. In Summe ergibt sich daraus ein beträchtliches Kostensenkungspotenzial. So betragen die jährlichen Einsparungen durch den Einsatz von Strom sparenden ESPRIMO Professional PCs bei 100 Arbeitsplätzen um bis zu 3.000 Euro.

8. Stecker ziehen!

Nicht nur unbenutzte Handyladegeräte ziehen sinnlos Strom aus dem Netz. Externe Geräte, wie Laufwerke, Drucker oder Kameras, die per USB-Anbindung am Rechner hängen, beziehen selbst im Standby-Modus Strom. Was nicht benutzt wird, gehört vom Netz!

9. Tools nutzen!

Software-Tools, wie z.B. die Power Management Tools, die von Herstellern mit den Produkten in der Regel kostenlos bereitgestellt werden, helfen dabei, den Stromverbrauch von Desktops und Notebooks weiter zu senken.

10. Kontrolle ist besser!

Mit einem preisgünstigen Strommessgerät ca. 25,- € können Sie selbst den Stromverbrauch Ihrer IT überprüfen und Schwachstellen ersetzen.

 
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